Unsere Produktionen ab 2014

„Liliom“, von Franz Molnár in der Regie von Peter Müller
(September – November 2017)

Hier gehts zur tollen Kritik im Wiesbadener Kurier – (hier klicken)

Liliom Plakat v3Liliom ist am unteren Ende der sozialen Skala – ein Schausteller und Kleinkrimineller mit großen Träumen. Durch den Drang Geld und Status zu erlangen verwickelt er sich immer mehr in den Schlamassel. Als er stirbt stellt sich die große Frage: Himmel oder Fegefeuer? Der Klassiker von Molinar – kurzweilig, spannend und lustig inszeniert in der Jungen Bühne Schlangenbad von Peter Müller.

Es spielen: Nicolai Netz, Annika Bremser, Dorothea Jockusch, Lena Weißkopf, Philipp Deubler, Jan Then, Tim Sellien, Sabine Spalding, Lucie Deubler, Joachim Hausmann, Oliver Netz und Peter Müller

Wir feiern unser Jubiläum am 19.08. und laden Sie herzlich ein…..

Ab 13:00 Uhr haben wir eine „offene Bühne“. In und um unser kleines Theater in der Mainstraße 34 erwartet Sie ein buntes Programm aus Workshop, kleine Szenen, Ausstellung… Kommen Sie vorbei – wir freuen uns auf Sie

 Junge Bühne Final V2

Es war 1977, als einige begeisterte Teilnehmer eines Volkshochschulkurses “Theater Spielen” einfach nicht aufhören konnten und spontan entschieden, einen Verein zu gründen. Mit dabei die langjährige Vorsitzende Elsie Sieber und ihr Mann Roland, sowie weitere Georgenborner Aktive. Das erste Stück, was je gespielt wurde war “Die deutschen Kleinstädter” von August von Kotzebue.

Zum 35 jährigen Jubiläum im Jahr 2011 gab es auf der 12 Quadratmeter großen Bühne gar ein Musical mit Gesang und Tanz, welches von Professor Host Köhler (GMD Wiesbaden AD) selbst komponiert und arrangiert wurde: “Sabine sei sittsam”  – mit den Deutschen Kleinstädtern von 1977 als Grundlage und in der Regie von Gründungsmitglied Klaus-Dieter Köhler.

Diese Jahr hatten schon diverse szenische Lesungen in der neuen Reihe “Sonntags um Fünf” Premiere, wie auch das Stück “Die Nächte der Schwestern Bronte”. Im Herbst erwartet die Zuschauer noch “LIliom” von Franz Molnar in der Regie von Peter Müller und auch zwei Kinderstücke in der Regie von Ingrid Scherwinsky-Kuhn.

 

Doch zunächst heißt es „Bühne Frei!” für das Jubiläumsfest am 19.08. ab 13.00 Uhr.

PREMIERE AM 22.04.2017, 20:00 Uhr

Die Nächte der Schwestern Brontë – von Susanne Schneider
Regie: Michael Tarnowski

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Das Stück  handelt vom Leben der englischen Schriftstellerinnen Charlotte, Emily und Anne Brontë (19. Jahrhundert, 1816–1855.)

Ihr Alltag im väterlichen Pfarrhaus in einer entlegenen Gegend zwischen Moor und Friedhof ist eintönig und trostlos.

Doch je ereignisloser die Tage verstreichen, desto fiebriger arbeitet die Phantasie der Schwestern – ungestillte Sehnsucht und unerfüllte Leidenschaft brechen hervor.

Früh sind die drei Schwestern verstorben – doch was wäre, wenn als Alter Ego – im wörtlichen Sinne – sie wieder auferstehen?

Darsteller: Hiltrud Hauschke, Heidrun Hirsch, Rita Rosen, Reinhard Wedekind, Annelie Janecke

Sonntags um Fünf am 12. März 17:00 Uhr

Ingeborg Bachmann – Ich weiß keine bessere Welt

Szenische Lesung zum 90. Geburtstag von Ingeborg Bachmann

Mit: Heidrun Hirsch / Dr. Rita Rosen / Reinhard Wedekind / Michael Tarnowski

Sonntags um Bachmann KleinIngeborg Bachmann hat ein abwechslungsreiches Leben geführt und ein reichhaltiges Werk hinterlassen.

In der Nachkriegszeit galt sie als führende deutschsprachige Lyrikerin – der „Spiegel“ würdigte sie mit einem Titelblatt.

Auch als Prosaautorin hatte sie Erfolg. Ihr Leitsatz hieß: „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“.

Wir erinnern an die Dichterin, berichten über Stationen ihres Lebens, lesen Gedichte, Erzählungen und Briefe und stellen ein Hörspiel szenisch dar

Sonntags um Fünf am 12. Februar 17:00

Die Elf Geißeln der Menschheit – ein vergnüglich satirischer Nachmittag

Regie: Joachim Hausmann

Fußtrit PlakatWENN Gott höchstselbst bei den Döbels nach dem Rechten sehen muss…
WENN Sandra behauptet, sie hätte das ewige Leben….
WENN ein Spätheimkehrer die Fußmatte ersticht…
DANN hat wieder eine der Elf Geißeln der Menschheit zugeschlagen.

Punkt für Punkt werden wir diese Unheilbringer anhand von kleinen Episoden erklären. Unsinn und Spaß helfen, den alltäglichen Wahnsinn erträglich zu gestalten….

Sonntags um fünf: Carl Zuckmayer „Als wär’s ein Stück von mir“

Regie Ute Schmitz-Welkenbach

Für die Kritik galt er oft als zu volkstümlich, dem Publikum war er bisweilen zu kritisch. Für die Linken war er ein Konservativer und den Konservativen war er zu links. So saß er oft zwischen den Stühlen, was für einen Schriftsteller ja kein schlechter Platz sein muss.

Sein bewegtes Leben in Werken, Gedichten und Szenen zeichnen wir nach am 22.01. (ausverkauft) und 05.02., jeweils 17:00 Uhr.

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Mitwirkende:

Ingrid Scherwinsky-Kuhn, Ute Schmitz-Welkenbach, Annelie Janecke, Peter Netz,  Rupert Germaschewski , Pierre Adrien,

„TINTENHERZ“ nach dem Roman von Cornelia Funke 

Großartige Besprechung im Wiesbadener Kurier – (hier klicken) – 

Nach dem Roman von Cornelia Funke, für die Bühne bearbeitet von Robert Koall.

Mortimer hat die seltene Fähigkeit durch sein Vorlesen Figuren aus Büchern in die reale Welt „zu befreien“. Vor Jahren verlor er seine Frau, als er versehentlich den Bösewicht Capricorn aus einem Buch holte. Von diesem wird er gezwungen DEN SCHATTEN aus dem Buch Tintenherz heraus zu lesen. Dieses zerstörerische Wesen bedroht alles Leben, wenn Capricorn es wünscht.

postkarte-bild-tintenherzkleinKönnen Mortimer, Staubfinger, Mo’s Tochter Meggie und ihre bücherliebende Tante Elinor den verschollenen Autoren von Tintenherz rechtzeitig finden, damit dieser das Buch umschreibt? Und wie können sie gemeinsam mit dem pfiffigen Hirtenjungen Farid Mortimers Frau retten, die seit der Befreiung Capricorns statt seiner im Buch steckt?

Die Auflösung dieser spannenden und unterhaltsamen Geschichte gibt es auf unserer Bühne

Regie: Ingrid Scherwinsky-Kuhn

 

 

Es spielen:
Lea und Paul Burkhard, Finia Dau, Johanna, Jonathan und Josephine Domay, Severin Ewald, Maria Guth, Jakob Hirschmann, Emma Mehler, Aziza und Minou Meister, Antonia Müller, Michelle Rottke und Jennifer Schäfer

Sonntags um Fünf mit einer Hommage an Heinz Erhardt –

Heinz Erhardt ist nicht nur gut für „Noch’n Gedicht“, er war auch ausgebildeter Pianist und Komponist, Schauspieler und Familienvater.

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Auch 37 Jahre nach seinem Tod bringen seine Werke jedes Publikum zum Lachen.

In unserer Reihe „Sonntags um Fünf“ lesen, spielen und musizieren! wir eine Hommage an den großen Künstler und sein – nicht immer lustiges – Leben.

Regie: Peter Müller
Mit: Petra Roethe, Sabine Spalding, Michael Kropp, Nicolai Netz, Oliver Netz, Peter Müller, Ute und Dieter Brunner

Neue Lesungen aus unserer Reihe „Sonntags um Fünf“

KABINENANSPRACHE am 10.07.2016, 17:00

„Details für Spezialisten“  – schreibt der Wiesbadener Kurier… hier gehts zur Besprechung

Die Europameisterschaft im Fußball läuft. Was liegt da näher, als „König Fußball“ mal auf dem literarischen Spielfeld zu begegnen. In teils amüsanten, teils nachdenklichen Texten und Gedichten zollen wir diesem Sport Respekt und leisten einen kleinen Beitrag zur hoffentlich (aus deutscher Sicht) erfolgreichen EM.

Passend zum Finale bringen wir um 17:00 dieses einmalige fußballerische Kleinod auf die Bühne (Dauer ca 70 Minuten)

Sonntags um KabinenanKlein

Regie: Peter Steinringer, mit Rita Rosen, Petra Müller-Klepper, Markus Klaholz, Peter Steinringer, Dieter Brunner, Oliver Netz

 

ERICH KÄSTNER  

Eine Gelungene Veranstaltung meint der Wiesbadener Kurier – lesen sie die Besprechung hier

Erich Kästner war weit mehr als der Autor von „Emil und die Detektive“ und „Pünktchen und Anton“. Er war Kritiker, Lyriker, Dichter, kritisch beobachtender Zeitgenosse und Satiriker. In einer spannenden und unterhaltsamen Mischung aus Lesungen, gespielten Szenen und Musik lassen wir Leben und Werk dieses großartigen Künstlers für Sie Revue passieren.

Erich Kästner

Regie: Peter Müller, mit Corinna Mahrenholz, Petra Roethe, Sabine Spalding, Oliver Netz, Nicolai Netz und Peter Müller

Es stehen wegen der Sitzordnung (Cade-Tische und Stühle) ca. 30 Plätze zur Verfügung.

30.04.2016 PENSION SCHÖLLER“ – eine Komödie von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby –

ZUSATZTERMINE IM HERBST, JETZT VORMERKEN:  22.09. – 25.09.2016

Das sagt die Presse über unser rasantes Stück:  <Kritik des Wiesbadener Kuriers>

Bunt – schräg – witzig… wir laden ein in die Pension Schöller!!Wer ist hier eigentlich verrückt – und wer ist normal?  Philipp Klapproth, Gutsbesitzer aus der Provinz, weiß, dass er auf der richtigen Seite steht, aber er würde sich  gerne einmal in einer Metropole wie Berlin echte Irre anschauen, um zuhause etwas erzählen zu können.
Sein Neffe Alfred soll die richtige „Location“ für ihn auftun.Plakatentwurf Schöller WEBPAGES

Die Gäste in der „Pension Schöller“ sind keineswegs Psychiatrie-Insassen, aber sie pflegen ihre Tics und Eigenarten. So wird Klapproth diese Lokalität als Studienobjekt und
als Konzept einer offenen Anstalt „mit geselligem Abend“ von Alfred empfohlen.

Von Situations- und Sprachwitz überbordend, stellt diese
berühmte und rasante Komödie die Fragen nach Selbst- und Fremdwahrnehmung, Größenwahn und nicht zuletzt danach, wie viel Anarchie und Irrsinn in der ganz normalen Alltagswelt steckt.

23.01.2016 – „Frau Müller muss weg..“ –

Diese großartige und bissige Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Lutz Hübner handelt von einem Elternabend der besonderen Art.
Der Wiesbadener Kurier ist begeistert über unser neues Stück: Zur Besprechung

fraumueller-final-A3-005Frau Müller ist die Klassenlehrerin und es stehen Noten an, die auch für die Wahl der weiterführenden Schulen relevant sind. Einige sehr eifrige Eltern haben sich versammelt, um zu beschließen: „Frau Müller muss weg!“ – sie muss nach Meinung der Eltern die Klasse aufgeben, denn sie allein ist verantwortlich für das Absinken der Leistungen der Sprösslinge.

Auf der Bühne beginnt ein unerbittlicher Kampf mit Worten zwischen den Eltern und Frau Müller, der nichts an bösartigen Anschuldigungen, Unterstellungen und Beleidigungen auslässt. Doch Frau Müller bringt auch Einiges über die „Früchtchen“ zur Sprache, von dem die Eltern scheinbar keine Ahnung haben. Mit witzigen und bösartigen Dialogen gehen die Parteien mit sich und den anderen ins Gericht bis zur überraschenden Wende am Schluss. Wer geht als Sieger vom Platz: Frau Müller oder die Eltern? In dem Stück hält uns Lutz Hübner den Spiegel vor. Wie gehen wir mit Solidarität und Teamgeist um, wie verkraften wir Erfolg und vermeintliche Niederlage?

Unter der Regie von Ute Schmitz-Welkenbach spielen: Petra Roethe, Tanja Galluzi, Anne Sudmann, Gabriela Schäfer, Marcus Reichardt und Pierre Adrien

Premiere ist der 23.01.2016, 20:00 im Guckkasten,

10.01.2016 – Matinee im Foyer – wir lesen „Die Legende vom vierten König“

Lesung der vierte König Plakatnach einer Erzählung von Edzard Schaper.

Wir alle kennen die Legende der heiligen drei Könige, wussten Sie, dass es einen vierten König gab, der ebenfalls nach Bethlehem zum Jesuskind gereist ist? Seine Erlebnisse bilden die Grundlage unserer Lesung kurz nach den Feiertagen

– Leitung: Eva-Maria Rutz

 „Die wilden Hühner geben Fuchsalarm“ – Regie Ingrid Scherwinsky

Der Kurier schreibt: „West Side Story im Bauwagen“ – (zum Artikel klicken) – das Publikum ist begeistert.

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr mit ausverkauften Aufführungen in unserer Bühne und in der Brentanoscheune sind unsere jüngsten Aktiven wieder mit einem starken Stück unterwegs.

„Die Wilden Hühner geben Fuchsalarm“ – nach dem Roman von Cornelia Funke und in der Bearbeitung von Rainer Hertwig – zeigt uns die Geschichte von fünf außergewöhnlichen Mädchen – Sprotte, Frieda, Melanie, Trude und Wilma – die wilden Hühner. Mit Jungs haben die starken Mädels eigentlich nichts zu tun, insbesondere nicht mit der Bande der Pygmäen.

Die Wilden H Mail M#11B671BAls aber Sprotte’s Oma ihre Hühner schlachten will lösen die Mädels den „Fuchsalarm“ aus – Alarmstufe Rot auf allen Ebenen. Schnell merken Sprotte und Ihre Freundinnen, dass sie das nicht alleine schaffen und Hilfe von den Pygmäen brauchen.
Die wilden Hühner geben Fuchsalarm ist ein Theaterstück um Freundschaft, Hilfe und Abenteuer – freuen Sie sich mit uns auf Aziza Meister, Jennifer Schäfer, Josephine und Johanna Domay, Annika Schneider, Neele Uphoff, Raphael Guth, Antonia Müller, Jakob Hirschmann, Lea Burkhard, Emma Mehler, die in bewährter Regie von Ingrid Scherwinsky-Kuhn mit Begeisterung und Enthusiasmus diese spannende Geschichte präsentieren.

Premiere am 07. November 2015 um 17:00 Uhr

 

08. 11. 2015 um 11:00 Uhr 14. 11. 2015 um 17:00 Uhr
15. 11. 2015 um 11:00 Uhr 21. 11. 2015 um 17:00 Uhr
22. 11. 2015 um 11:00 Uhr

Juli 2015 – „Empfänger unbekannt“ – szenische Lesung des Romans „Adressat Unbekannt nach Katherine Kressmann-Taylor

Das sagt die Presse über unser tolles neues Stück:  Kritik des Wiesbadener Kuriers vom 07.07.2015

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Max und Martin führen eine gut gehende Galerie in San Francisco in den frühen 30er Jahren. Martin entschließt sich, Ende 1932 mit seiner Familie nach Deutschland zurück zu kehren. Sie ziehen nach München wo er und seine Frau sich mit den Kindern eine neue Existenz aufbauen, Max bleibt in San Francisco und führt die Geschäfte der Galerie im Namen Beider weiter.

Max ist Jude, Martin nicht.

Die Machtergreifung Hitlers im Jahre 1933 und die aufkeimende Nazi-Diktatur erleben wir durch den Briefwechsel der beiden. Über 15 Monate  hinweg schreiben sie sich gegenseitig  Briefe und wir werden Zeuge der dramatischen Auswirkungen, welche die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland durch die Machtergreifung der NSDAP auf die Beziehung und das Leben der beiden Protagonisten hat. „Adressat unbekannt“ wird zu einem  verhängnisvollen Synonym und steht stellvertretend für die vielen Opfer des Regimes.

Kathrine Kressmann-Taylor schrieb diesen spannenden Roman bereits 1939 der auch heute, 70 Jahre nach Kriegsende nichts von seiner Brisanz verloren hat

Juni 2015 Shakespeares „Game of Thrones“, eine Collage nach Richard II.

Gastspiel des Internats Hansenberg

Collage Richard III.

Shakespeares Game of Thrones

Sicherlich eine interessante Interpretation des Stückes von Moral und Macht. Nicht zuletzt unter den Eindrücken solch populärer Serien wie „House of Cards“ und Game of “Thrones“ wagen sich die jungen Schauspieler nun an den Gipfel und Höhepunkt der Königsdramen.

Macht, Intrige, Anerkennung, praktizierter Macchiavellismus interessierten die Schülerinnen und Schüler an Shakespeares rücksichtslosem Monarchen, der andere manipuliert und zum Spielball macht, letztlich aber scheitert. Richard weiht das Publikum in seine Machenschaften ein und macht es so zum Komplizen. Die faszinierende Erfahrung für das Publikum ist dabei, gegen die eigenen Prinzipien der Verführung durch den Sog eines Handelnden und der Macht des Faktischen zu erliege

 

 

 

Februar und März 2015 Mögliche Begegnung von Paul Barz – Komödie in drei Szenen

„Zwischen Purpur-Lust und Kantoren-Frust – gelungene Premiere mit fulminanter Bühnenpräsenz“ zur Kritik des Wiesbadener Kuriers.

Johann Sebastian Bach wird von der Leipziger Akademie der musikalischen Wissenschaften ausgezeichnet. Extra dafür reist Georg Friedrich Händel aus London nach Leipzig, um Bach kennen zu lernen. Bach selbst hatte all die Jahre zuvor vergeblich versucht, Händel bei seinen Besuchen in Deutschland zu sprechen. Das Zusammentreffen verspricht eine Sternstunde in der Musikgeschichte zu werden. Händels Faktotum Schmidt bereitet ein Abendessen zu, in dessen

© Junge Bühne Schlangenbad

© Junge Bühne Schlangenbad

Verlauf Bach und Händel ihre anfängliche Ehrfurcht voreinander ablegen und immer mehr zu den Menschen hinter den großen Barockkomponisten werden. Die Komödie von Paul Barz jongliert pointenreich mit Klischees: Hier der Geschäfts- und Lebemann, der weltgewandte Europäer und Single Händel, dort der Familienvater, der Thomas-Kantor Bach, deren fiktiveBegegnung zu einem Psychoduell führen muss. Jedoch: Gegensätze ziehen sich an…

Es spielen: Pierre Adrien, Peter Netz, Oliver Netz
Dramaturgie und Regie: Marita Mahrenholz-Pfannmüller


Extra Vorstellung „Die Grönholm-Methode“ von Jordí Galcerán, deutsch von Stefanie Gerhold am Samstag 13.12.2014 um 20:00Uhr 

Nach mehreren erfolgreichen Gastspielen im Rhein-Main-Gebiet, gibt es noch mal eine zusätzliche Vorstellung der Grönholm-Methode an der Jungen Bühne Schlangenbad e.V. in Georgenborn.

JBS-Sabrina Feige

JBS-Sabrina Feige

Vier Bewerber treffen sich in einer großen Firma, um an der Schlussphase des Auswahl-verfahrens für einen Managerposten teilzunehmen. Sie finden eine Information vor, dass die Stellenvergabe nach der Grönholm-Methode erfolgt. Die vier Kandidaten, drei Männer und eine Frau, müssen die verschiedensten Aufgaben lösen. Seltsamerweise erscheint kein Personalchef. Ist einer der vier Kontrahenten ein Spion der Firma?
Unter Konkurrenzdruck und Misstrauen entwickelt sich eine regelrechte Schlacht um die Stelle, bei der die Würde des Einzelnen auf der Strecke bleibt.


Gelungene Premiere von „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke

Hendrik Jung vom Wiesbadener Kurier: „Charmante Inszenierung, große Intensität der jungen

©Birgitt Stern

©Birgitt Stern

Darsteller“ und eine „logistische Meisterleistung“. Zur Kritik

Oft träumen Kinder davon, endlich erwachsen zu sein. Erwachsene wiederum sehnen sich nach ihrer Kindheit zurück. Einmal gab es in Venedig ein verzaubertes Karussell, das diese Wünsche erfüllte, wenn man darauf fuhr.

Scipio, der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande, wird beauftragt, den abgebrochenen Flügel eines Karusselllöwen zu beschaffen, damit der Zauber wieder funktioniert. Die Suche der Kinder wird durch zwei Waisenjungen erschwert, die ein Detektiv im Auftrag ihrer Tante suchen muss. Um dem Waisenhaus zu entgehen, haben sie bei Scipio in einem alten Theater Unterschlupf gefunden.

Regie: Ingrid Scherwinsky-Kuhn
Darsteller: Kindergruppe Junge Bühne Schlangenbad


Liebesbriefe bekannter Männer und Frauen – 

Literarisch-musikalische Matinées

Unsere Lesung mit musikalischer Untermalung – ein Highlight für den Sonntag!

© Junge Bühne Schlangenbad

© Junge Bühne Schlangenbad

In unserer bekannten und viel besuchten Reihe von Lesungen widmen wir uns diesmal dem Liebesbrief.
Der Liebesbrief – kostbare Botschaften von Gefühlen, die aus dem Herzen kommen. Wir bringen einige der leidenschaftlichsten, poesievollsten und brennendsten Briefe von Autoren und Komponisten an ihre Geliebten, die jemals geschrieben, gelesen, beantwortet, aufbewahrt und überliefert wurden.
Mitwirkende: Markus Klaholz, Patrizia Knopf, Oliver Netz, Peter Netz, Editha Toporis-Schmitt
Dramaturgie: Marita Mahrenholz-Pfannmüller
Leitung: Eva-Maria Rutz